Kosten eines Gerichtsverfahrens

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Die Kosten eines Gerichtsverfahrens   können zu Beginn eines Rechtsstreites nur ungefähr abgeschätzt werden. Die Höhe der Kosten und die einzelnen Kostenpositionen hängen z.B. davon ab, ob ein gerichtliches Sachverständigengutachten eingeholt werden muss und ob hier ggf. auch ein Gegengutachten zu erstellen ist. Die Höhe der im gerichtlichen Verfahren anfallenden Gebühren hängt aber auch von der Anzahl der zu hörenden Zeugen an und der Höhe der Auslagenentschädigung, die diesen Zeugen zu zahlen ist.

 

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Grundsätzlich und für den Fall, dass kein Sachverständigengutachten eingeholt werden muss und auch keine Zeugen gehört werden, sind die anfallenden Kosten aber doch recht einfach zu bestimmen, denn sie richten sich nach dem Streitwert. Hier finden Sie einen Verweis auf einen Prozesskostenrechner, der Ihnen aufzeigt, mit welchen Gerichtskosten und Rechtsanwaltskosten jeweils zu rechnen haben. Der Prozesskostenrechner zeigt auch die Rechtsanwaltskosten der Gegenseite auf. Der Grund hierfür liegt darin, dass zwar im Falle eines Obsiegens Sie die Ihnen entstandenen Kosten von der Gegenseite verlangen können. Umgekehrt müssen Sie aber auch der Gegenseite sämtliche Kosten erstatten, wenn Sie den Fall verlieren. Für volle Kostentransparenz ist es deshalb notwendig, ihnen das gesamte Prozessrisiko vor Augen zu führen. Deshalb werden auch die Kosten eines Rechtsanwaltes der Gegenseite mit aufgeführt.

 

 

Kontakt Kanzlei Jurist-Berlin  |  Rechtsanwältin Annett Reichelt:
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